Wirtschaftsstandort Österreich

Die wirtschaftliche Bedeutung Österreichs

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Seit dem Jahr 1995 zählt Österreich zu den Mitgliedern der Europäischen Union. Im Rahmen dieser Mitgliedschaft war und ist es dem Land möglich, international politisch und ökonomisch an Bedeutung zu gewinnen. Österreich gilt als einer der wohlhabendsten EU-Mitgliedstaaten. Die Wirtschaft funktioniert nach den Prinzipien der sozialen Marktwirtschaft, sodass auf Benachteiligte Rücksicht genommen wird. Geographisch betrachtet handelt es sich um einen in Mitteleuropa befindlichen Staat, der etwa 83.879 Quadratkilometer misst und dessen Nachbarländer nicht nur Deutschland, die Schweiz und Italien sind, sondern auch Liechtenstein, Slowenien, Ungarn, Tschechien und die Slowakei.

Gut 60 Prozent Österreichs sind gebirgig, lediglich etwa 32 Prozent der Landesfläche weisen Höhen unter 500 Meter auf. Diese Fakten schaffen keine guten Voraussetzungen für die Verkehrsinfrastruktur des Landes. Insbesondere die für die Erschließung der Alpenregionen erforderlichen Brücken- und Tunnelbauten sind teuer und zeitaufwändig. Zusätzlich gilt es, ökologische Belange zu berücksichtigen.

Die Aufgliederung nach Wirtschaftssektoren

Von überragender Bedeutung für die österreichische Konjunktur ist der Außenhandel. Im Laufe der vergangenen Jahrzehnte konnte Österreich einen sehr verzweigten Exportbereich entwickeln. Die Exportquote des Jahres 1995 wurde auf 34,8 Prozent und die des Jahres 2012 auf 57,2 Prozent beziffert. Dieser beträchtliche Anstieg bedeutet für Österreich nicht nur eine positive Handelsbilanz, sondern zudem liegt der Staat mit diesem Wert weit über dem Durchschnitt der EU.

Als hoch entwickeltes Industrieland hat Österreich einen hohen Dienstleistungsanteil vorzuweisen. Chemie, Fahrzeuge, Maschinen- und Stahlbau sowie Nahrungs- und Genussmittel sind die umsatzstärksten Branchen. International bekannt ist Österreich unter anderem für die Produktion von Motoren und Getrieben für renommierte Automarken. Aber auch im Bereich elektronische Technologie konnte Österreich sich einen Namen machen – Beispiele sind integrierte Schaltkreise und Chips. Insgesamt entstammt das Bruttoinlandsprodukt zu etwa 67 Prozent dem Tertiären Sektor und zu ungefähr 31 Prozent dem Sekundären Sektor. Lediglich etwa zwei Prozent des Bruttoinlandprodukts entfallen auf den Primären Sektor.

Besonderheiten der Republik Österreich

Zwar kommen in Österreich Nichteisenmetalle und Eisenerz vor, aber aufgrund des industriellen Wachstums sind zusätzliche Importe unabdingbar. Gleiches gilt für den Bereich Brennstoffe und Energie: Obwohl Österreich mittlerweile in großem Umfang Wasserkraft nutzt und selbst über Erdöl- sowie Erdgasvorkommen verfügt, kommt es zunehmend zu Energieimporten.

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Wichtigste Handelspartner sind Deutschland, Frankreich, Italien und Tschechien. Gute Exportchancen ergeben sich für Österreich durch den osteuropäischen Raum. Der wichtigste Überseemarkt für die Alpenrepublik sind nach wie vor die USA.

Eine beachtliche wirtschaftliche Rolle spielt der Tourismus: Geschätzt werden von den Besuchern die natürlichen Landschaften und die kulturellen Sehenswürdigkeiten der Städte. Sowohl in den Sommer- als auch in den Wintermonaten ist Österreich ein begehrtes Reiseziel. Dies wirkt sich nicht zuletzt positiv auf die Gesamtbeschäftigung aus: Die Arbeitslosenquote im Jahre 2013 lag bei lediglich etwa 4,8 Prozent.

Weitere Informationen:

Wirtschaftskammer Österreich